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Cake day: September 14th, 2024

Ich bin in der Gewerkschaft ver punkt di. Der Anwalt der Gewerkschaft wohnt nicht in der Stadt, wo ich arbeite und wohne. Es ist unpraktisch, dort zu fahren immer, wenn ich rechtliche Probleme mit dem Arbeitgeber habe, denn das heißt 90 Minuten fahren und dann wieder 90 Minuten für die Rückfahrt.

Die Gewerkschaft bietet nicht die Möglichkeit an, online Gespräche zu führen und anrufen bringt nichts, da der Anwalt immer beschäftigt ist.

Einige Deutsche finden komisch, dass Gespräche nur online per E-Mail geführt werden und bisher habe ich es nicht hinterfragt. Deswegen frage ich hier, ob das komisch ist.

Ich frage auch, ob ich eine private Rechtsschutzversicherung schneller wäre und was für private Rechtsschutzversicherungen zu empfehlen wären.

Ich stelle die gleiche Frage für Arbeitnehmernhilfevereine.

Danke

Ich überlege, wieder ein Bachelor zu studieren. Mein erstes Bachelor habe ich vor 10 Jahren absolviert

Ich arbeite im VZ und esse derzeit gut, weil ich kaufe, was ich möchte, und es so zubereite, wie ich es möchte, vor allem slow cooking. Ich esse keine Fertiggerichte weil das ungesund und teuer ist, heißt, ich muss einkaufen, vorbereiten und dann kochen. Es braucht viel Zeit.

Wenn ich einen neuen Bachelor-Studiengang absolviere, stehen mir mindestens drei Jahre intensiven Studiums bevor, und ich habe Angst, mich dann nicht mehr gut zu ernähren. Hausarbeiten, Klausuren, Begriffe lernen, Hospitationen…

Wenn ihr berufstätige Studierende seid, wie macht ihr das?

Ich verstehe meinen Arbeitgeber nicht: Er will ausschließlich gedruckte AUs, eine Bescheinigung meiner Krankenkasse, in dem die Tage bestätigt werden, an denen ich mit Attest krankgeschrieben war, reicht ihm nicht aus.

Ich sehe da keinen Unterschied.

Ich war in mehreren Praxen, in denen komplett digital gearbeitet wird und keine gedruckte AUs ausgestellt werden, was ich logisch finde, es gibt elektronische AUs in Deutschland seit 2023.

Ist was mein Arbeitgeber verlangt normal?

Arbeitgeber bleibt anonym, ist aber ein großer Arbeitgeber in einem Bundesland.

Wenn mein Arbeitgeber Briefe verschickt, auf die ich antworten muss, gibt er mir eine Woche Zeit ab dem Datum, an dem er den Brief verfasst hat. Rechnet man die Versandzeit per Post hinzu, ist die Frist bereits abgelaufen oder steht kurz vor dem Ablauf, wenn der Brief in meinem Briefkasten landet. Das passiert fast immer, und ich verstehe nicht, warum sie nur eine Woche Zeit geben. Warum nicht zwei?

Das habe ich dem Arbeitgeber bereits zweimal mitgeteilt, und zwar gegenüber zwei verschiedenen Personen, aber es hat sich nichts geändert.

Wenn sie einen drohenden Brief schreiben oder mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen drohen, wenn ich unpünktlich beantworte, habe ich beschlossen, in aller Ruhe das Eingangsdatum ihres Briefes zu dokumentieren, in aller Ruhe die angeforderten Unterlagen zusammenzustellen oder meine Stellungnahme zu schreiben und ihnen zu schreiben, wenn ich Zeit habe. Früher haben die drohende Formulierungen mich gestresst, aber jetzt nicht mehr. Bin ich dumm?

Der letzte Brief, den ich erhalten habe, kam genau an dem Tag an, an dem die Frist ablief, und darin wurde mir vorgeworfen, mich vor acht Wochen unpünktlich zu sein. Acht Wochen? Ich weiß nicht mehr, was ich vor acht Wochen gemacht habe. Und warum warten sie so lange für diese Anschuldigung?

Außerdem habe ich das Gefühl, dass mein Arbeitgeber falsche Daten in die Briefe schreibt, die sie mir schicken, und ich weiß nicht, ob das gefährlich für mich ist: Ich bin zum Beispiel vor drei Monaten in eine andere Abteilung gewechselt und habe vor zwei Wochen einen Brief von ihnen erhalten, der auf ein Datum vor dem Wechsel datiert war, um mich über den Wechsel zu informieren, aber in der Zukunftsform geschrieben war (ab dem Tag X werden Sie…).

Sowas habe ich nie erlebt.

Ist das normal in Deutschland? Wird mir das überall passieren, wo ich arbeite?